Raucherentwöhnung

Raucherentwöhnung Raucherentwöhnung

Akupunktur wird zur Behandlung von Erkrankungen und ebenso zur Raucherentwöhnung eingesetzt. Dabei werden besonders die anfänglichen Entzugssymptome ins Visier genommen.
 

Akupunktur zur Raucherentwöhnung

Akupunktur ist die in Europa bekannteste Therapieform der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Akupunktur wird auch zur Raucherentwöhnung (Suchtbehandlung) eingesetzt. Dabei sollen besonders die starken körperlichen Symptome in der Anfangsphase des Nikotinentzugs gemildert werden. Hierzu gehören:

 

•    Übermäßiger Appetit.

•    Gewichtszunahme.
•    Nervosität.
•    Schweißausbrüche.
•    Schlafstörungen.
•    Rauchverlangen ("Nikotinhunger").

Akupunktur-Behandlung


Für die Raucherentwöhnung wählt man meist eine beruhigend wirkende Akupunktur. Genauso wie bei anderen Suchterkrankungen setzen wir in unserer HNO-Praxis die Ohrakupunktur ein. Es werden hierbei feine Nadeln verwendet, die beim Einstich nur wenig und später überhaupt nicht mehr zu spüren sind. Und falls dieses doch auftritt, dann wird die Lage der Nadel korrigiert, denn eine Ohrakupunktur sollte schmerzarm bis schmerzfrei sein.


Wirkung


Eines der Hauptprobleme beim Nikotinentzug sind die körperlichen und psychischen Begleitsymptome Diese sind häufig der Grund, warum das Rauchen erneut begonnen wird. Die Akupunktur beeinflusst diese positiv durch:


•    Linderung der Entzugssymptome.
•    Vegetative Stabilisierung.
•    Senkung der Suchtintensität.
•    Verminderung des Rauchverlangens.

Nikotinentwöhnung durch Nikotinersatz


Bei der Raucherentwöhnung ist es wichtig, dass das Nikotin der Zigarette durch einen Nikotinersatz substituiert wird. Hier gibt es Nikotin-Pflaster, Nikotin-Kaugummi, Nikotin-Lutschtabletten oder Nikotin-Inhalierer.
 

Durch die Nikotinsubstitution wird Nikotin dosiert dem Körper zugeführt und damit die Entzugssymptome gemildert oder aufgehoben. Die häufigsten Entzugssymptome können sein:
 

•    Nervosität.
•    Abnehmende Stresstoleranz und Gereiztheit.
•    Aggressivität.
•    Schlafstörungen.
•    Konzentrationsstörungen.
•    Depressionen.
•    Übellaunigkeit.
•    Gesteigerter Appetit.


Der Raucher wird durch den Nikotinersatz bei seiner Entwöhnungstherapie unterstützt. Die Nikotinersatzpräparate machen nicht süchtig, da sie im Gegensatz zur Zigarette keinen plötzlichen Nikotinanstieg im Körper hervorrufen, sondern einen konstanten Nikotinspiegel bewirken.


Wirkung der Nikotinersatzpräparate

•    Dem Körper wird über das Ersatzpräparat dosiert Nikotin zugeführt.
•    Dauerhaft niedriger ausreichender Nikotinspiegel ohne Zigaretten (und deren Schadstoffe).
•    Das Rauchverlangen soll damit unter Kontrolle gehalten werden.
•    Milderung bzw. Aufhebung anfänglicher Entzugssymptome.
•    Unterstützung von Entwöhnungstherapien wie die Ohrakupunktur.
•    Vermeidung eines Rückfalls.
•    Beipackzettel ist genau zu lesen und zu beachten.
•    Das Rauchen ist einzustellen.
•    Nikotinüberdosierung (-vergiftung) vermeiden.

Neuraltherapie


Die Ohrakupunktur wird in unserer Praxis bei der Raucherentwöhnung kombiniert mit der Neuraltherapie angewendet. Hier erfolgt die Infiltration von Procain (Lokalanästhetikum)  in bestimmte Ohrakupunkturpunkte, wodurch Reflexzonen des Körpers stimuliert werden. Dadurch wird das Suchtverlangen gemindert, bestenfalls auch überwunden.