Regelm√§√üiges Z√§hneputzen sch√ľtzt vor Krebsbildung

Regelmäßiges Zähneputzen reduziert Krebsrisiko Regelmäßiges Zähneputzen reduziert Krebsrisiko

Regelmäßiges und häufiges Zähneputzen kann das Krebsrisiko in den oberen Luft- und Speisewegen vermindern. Insbesondere Personen, die aufgrund ihres Lebensstils ein erhöhtes Erkrankungsrisiko haben, profitieren von einer guten Mundhygiene.

Die Hauptrisikofaktoren für die Krebsbildung im Bereich der oberen Luft- und Speisewege sind der Konsum von Alkohol und Tabak, Sodbrennen, die Infektion mit bestimmten Viren (z. B. Humane Papillom-Viren) sowie das Einatmen von Schadstoffen, wie Asbest, Nickel und Chrom. Aber auch eine ungesunde Ernährung kann ein Risikofaktor darstellen.

 

Unabhängig von diesen Hauptrisikofaktoren wirkt sich auch die Frequenz des Zähneputzens auf die Krebsbildung im Bereich der oberen Luft- und Speisewege aus:
 

Wer mindestens zweimal täglich die Zähne putzt, hat ein niedrigeres Risiko als Personen, die täglich nur einmal die Zähne putzen. Ein noch höheres Risiko haben Personen, die auf eine Zahnpflege verzichten. Insbesondere Personen mit hohem Zigaretten- und Alkoholkonsum profitieren von einer guten Mundhygiene.

Eine Erklärung dafür, dass eine gründliche Zahnpflege vor der Ausbildung eines Krebses im Bereich der oberen Luft- und Speisewege schützt, können folgende Mechanismen sein:

 

  1. Durch das Zähneputzen werden krebsfördernde Bestandteile von Alkohol und Tabak direkt aus der Mundhöhle entfernt.

 

  1. Mikroorganismen können krebsfördernde Verbindungen, wie Nitrosamine und Acetaldehyd, in der Mundhöhle bilden. Durch eine gute Zahnpflege werden diese Mikroorganismen beseitigt und die Bildung dieser Verbindungen reduziert.

 

  1. Ein gründliches Zähneputzen und die Verwendung von Zahnseide für die Zahnzwischenräume beseitigen Zahnplaques und vermindern die Ansiedlung von Bakterien im Mundhöhlenbereich. Dadurch werden bakterielle Infektionen sowie chronische Entzündungen, die die Krebsentstehung begünstigen können, verhindert.

Risikopatienten sollten regelmäßig zur Krebsvorsorge beim HNO-Arzt gehen. Eine jährliche Kontrolle ist ratsam.